Wirtschaft geht zur Schule

„Schülerinnen und Schüler“,

sagt Marzio Novello, wissenschaftlicher Mitarbeiter beim IAW, „sind häufig unzureichend darüber informiert, welche Angebote die Wirtschaft für sie bereitstellt, welche Anforderungen dort erwartet werden und welche Qualifikation sie mitbringen müssen“. Andererseits könnten Unternehmen Ausbildungsplätze nicht oder nur schwer besetzen. Zudem sei man nicht immer mit dem Ausbildungsstand der Schulabgänger zufrieden. Die Unternehmen „fordern eine den Anforderungen der Wirtschaft entsprechende, praxisnahe Berufsorientierung in den Schulen“. Mit gemeinsamen Veranstaltungen sollten Schüler in direkten Kontakt zu lokalen Betrieben kommen, um aus erster Hand Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten zu erhalten.

Zum Verlauf der Veranstaltung: In der Mensa werden an vier Stationen Vertreter der Branchen Automobil- und Metallverarbeitung, Bau und Baunebenberufe sowie produkt- beziehungsweise personenbezogene Dienstleistungen Rede und Antwort stehen. Jeder Betrieb ist mit mindestens einem Mitarbeiter vertreten. Auszubildene, betont der IAW-Mitarbeiter, sind eingeladen, aus erster Hand über ihre Ausbildung zu erzählen. Schüler helfen bei der Gestaltung der jeweiligen Stände. Neben den verschiedenen Berufssparten werden auch die Handwerkskammer Bremen, die Bundesagentur für Arbeit und der Stadtteilladen Lüssum mit je einem Stand auf der Messe vertreten sein.

Für Schüler der Klassen 9 und 10 also Gelegenheit, sich über verschiedene Berufe wie auch über Praktikum und Ausbildung zu informieren. Darüber hinaus sind auch die Lehrkräfte der Schule eingeladen, mit den Unternehmern Fragen in Sachen künftiger Kooperationen im Zusammenhang mit der Berufsorientierung zu klären.

Weitere Auskünfte gibt es unter der Telefonnummer 0171/6982910.

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